Präventionskurs „Functional Training für Jugendliche“2026-09-18T23:53:12+02:00

Functional Training for YOU !

Functional Training für Teens von 13 bis 17 Jahren

Kraft, Bewegung, Technik und Teamgefühl:

VITATEENS ist der neue §20-Präventionskurs von VITALutions für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.

Krafttraining mit guter Technik

Das funktionelle Training verbindet Mobility, Muskelaktivierung, Cardio und abwechslungsreiches Zirkeltraining. Dabei werden Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Körpergefühl ganzheitlich gefördert.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einer sicheren und sauberen Bewegungsausführung. Die Teens lernen grundlegende Bewegungsmuster kennen, erhalten individuelle Anpassungen und erfahren, wie sie ihre Belastung sinnvoll steigern können.

Denn Online-Trainingspläne und Influencer-Workouts ersetzen keine persönliche Betreuung. Ein Trainingsplan aus dem Internet kennt weder die individuelle Technik noch die aktuelle Belastbarkeit. Bei VITATeens stehen deshalb fachliche Anleitung, kontrollierte Bewegungen und Technik vor Gewicht im Mittelpunkt.

Startdatum
Trainingsort
Einheiten/Kosten
Plätze

VITATEENS
Di, 06.10.2026
17:00 – 18:00

VITALutions
Teutoburger Straße 111
33607 Bielefeld

8 Einheiten
(8 Wochen)
Kosten: 145 €
(abzügl. KK-Zuschuss)

Plätze frei

VITATEENS
Do, 08.10.2026
16:45 – 17:45

VITALutions
Teutoburger Straße 111
33607 Bielefeld

8 Einheiten
(8 Wochen)
Kosten: 145 €
(abzügl. KK-Zuschuss)

Plätze frei

Krafttraining für Jugendliche – sicher, sinnvoll und langfristig wirksam

VITATeens ist ein zertifizierter Präventionskurs nach § 20 SGB V für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren. In acht Wochen trainieren die Teilnehmenden einmal wöchentlich und entwickeln Schritt für Schritt mehr Kraft, Koordination, Bewegungssicherheit und Vertrauen in den eigenen Körper.

Dabei geht es nicht um Bodybuilding, maximale Gewichte oder Leistungsdruck. Im Mittelpunkt stehen saubere Bewegungen, passende Belastungen und Freude an regelmäßiger Aktivität. VITATeens soll Jugendlichen helfen, ihren Körper besser zu verstehen und Bewegung langfristig als etwas Positives zu erleben.

Warum Krafttraining im Jugendalter sinnvoll ist

Jugendliche verbringen heute häufig viel Zeit im Sitzen: in der Schule, bei Hausaufgaben, unterwegs oder vor Bildschirmen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Vereins- und Schulsport. Krafttraining kann hier eine sinnvolle Grundlage sein – nicht als Ersatz für andere Sportarten, sondern als Ergänzung für Alltag, Freizeit und sportliche Entwicklung.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Kindern und Jugendlichen täglich durchschnittlich mindestens 60 Minuten Bewegung mit mittlerer bis hoher Intensität. Aktivitäten zur Stärkung von Muskeln und Knochen sollen mindestens an drei Tagen pro Woche Teil eines aktiven Alltags sein. Ein wöchentlicher Kurs ersetzt diese Bewegung nicht, kann aber einen strukturierten Einstieg bieten und dazu motivieren, weitere Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Krafttraining bedeutet für Jugendliche nicht, möglichst schwere Gewichte zu bewegen. Es umfasst auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Widerstandsbändern, kleinen Zusatzlasten oder altersgerecht eingesetzten Geräten. Wichtige Bewegungsformen sind Kniebeugen, Heben, Drücken, Ziehen, Stabilisieren, Springen, Landen und kontrolliertes Abbremsen.

Alte Vorurteile richtig einordnen

Die Aussage „Krafttraining ist schlecht für das Wachstum“ ist heute zu pauschal. Frühere Warnungen bezogen sich häufig auf unkontrolliertes Training, maximale Kraftversuche, ungeeignete Belastungen und fehlende Aufsicht. Damals wurde oft nicht ausreichend zwischen Wettkampfgewichtheben, riskanten Einzelversuchen und einem gut angeleiteten, altersgerechten Krafttraining unterschieden.

Der heutige Forschungsstand liefert keine überzeugenden Hinweise darauf, dass professionell begleitetes und passend dosiertes Krafttraining das Längenwachstum beeinträchtigt. Risiken entstehen vor allem dann, wenn Jugendliche ohne Einweisung trainieren, Bewegungen technisch unsauber ausführen, Belastungen zu schnell erhöhen oder zu Maximalversuchen motiviert werden.

Krafttraining ist daher nicht automatisch risikofrei – ebenso wenig wie andere Sportarten. Sicherer wird es durch qualifizierte Betreuung, eine sinnvolle Übungsauswahl, ausreichend Pausen, schrittweise Belastungssteigerung und klare Regeln für den Umgang mit Schmerzen oder Überforderung.

Was Jugendliche davon haben können

Altersgerechtes Krafttraining kann die Kraft und allgemeine körperliche Belastbarkeit verbessern. Studien zeigen zudem positive Effekte auf Schnellkraft, Sprintleistung und Bewegungen mit Richtungswechseln. Wie groß diese Fortschritte ausfallen, hängt von Ausgangsniveau, Trainingsqualität, Regelmäßigkeit und individuellen Voraussetzungen ab.

Mindestens genauso wichtig ist die Bewegungskompetenz. Jugendliche lernen, ihren Körper kontrollierter zu bewegen: stabil zu stehen, Knie und Hüfte bei Kniebeugen oder Landungen auszurichten, den Rumpf anzuspannen und Bewegungen sicher abzubremsen. Fortschritt zeigt sich deshalb nicht nur daran, wie viel Gewicht bewegt wird. Eine sauberere Kniebeuge, eine stabilere Landung oder eine bessere Körperspannung sind ebenso wertvolle Entwicklungen.

Für Jugendliche mit Koordinationsschwierigkeiten kann ein schrittweiser Trainingsaufbau besonders hilfreich sein. Übungen werden vereinfacht, erklärt und wiederholt, bevor sie anspruchsvoller werden. So entsteht Sicherheit durch Übung statt Druck.

Auch Jugendliche mit Übergewicht können von einem individuell angepassten Krafttraining profitieren. Im Vordergrund stehen dabei positive Bewegungserfahrungen, bessere Belastbarkeit und mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten – nicht Körpervergleich oder ein reiner Fokus auf die Zahl auf der Waage. Gesundheit hängt von vielen Faktoren ab, darunter Bewegung, Ernährung, Schlaf, psychische Gesundheit und mögliche medizinische Voraussetzungen.

Bei bekannten Erkrankungen, Beschwerden, deutlichen Bewegungseinschränkungen oder Übergewicht mit Begleiterkrankungen sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Ergänzung für Sport und Alltag

Krafttraining kann viele Sportarten sinnvoll ergänzen. Ob Fußball, Handball, Basketball, Leichtathletik, Tanz, Turnen, Kampfsport oder Radsport: In fast allen Disziplinen sind ähnliche Grundlagen gefragt – beschleunigen, abbremsen, springen, landen, stabil bleiben und Bewegungen wiederholt kontrolliert ausführen.

Ein angepasstes Kraft- und Koordinationstraining kann diese Grundlagen verbessern. Es ersetzt jedoch kein sportartspezifisches Techniktraining und keine Vereinseinheit. Vielmehr ergänzt es den Sport durch gezieltes Arbeiten an Kraft, Stabilität und Bewegungsqualität.

Auch beim Thema Verletzungsrisiko ist ein differenzierter Blick wichtig. Studien weisen darauf hin, dass professionell betreutes Krafttraining für junge Menschen ein niedriges Verletzungsrisiko aufweisen kann. In Team- und Kontaktsportarten kommen zusätzlich unvorhersehbare Spielsituationen, Gegnereinwirkung, Zweikämpfe, hohe Geschwindigkeiten und schnelle Richtungswechsel hinzu.

Das bedeutet nicht, dass Teamsport vermieden werden sollte. Im Gegenteil: Er bringt wichtige soziale und körperliche Vorteile. Krafttraining kann jedoch dabei helfen, Bewegungen besser zu kontrollieren und die körperliche Grundlage für sportliche Belastungen weiterzuentwickeln.

So trainieren Teens bei VITALutions

VITATeens ist ein §-20-zertifizierter Präventionskurs im Bereich Bewegung für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren. Der Kurs findet über acht Wochen einmal pro Woche statt und schafft einen klaren, überschaubaren Rahmen für einen sicheren Einstieg in gesundheitsorientiertes Training.

Bei VITALutions stehen keine Rekorde im Mittelpunkt. Jugendliche lernen, Bewegungen technisch sauber auszuführen, Belastungen besser einzuschätzen und ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Kraft, Koordination, Stabilität und Mobilität werden miteinander verbunden.

Unsere Trainingsprinzipien:

  • Alters- und leistungsangepasste Übungen statt eines starren Standardprogramms

  • Individuell betreute Trainingssituationen mit verständlichen Erklärungen

  • Technik und Bewegungsqualität vor Gewicht und Leistungsdruck

  • Schrittweise Belastungssteigerung statt Maximalversuchen

  • Klare Regeln bei Schmerzen, Unsicherheit und Überforderung

  • Ein wertschätzendes Umfeld ohne Körpervergleiche

  • Freude an Bewegung als Grundlage für langfristige Aktivität

VITATeens soll Jugendliche nicht nur für acht Wochen beschäftigen. Ziel ist, dass sie sich sicherer bewegen, eigene Fortschritte erkennen und Bewegung als hilfreichen Teil ihres Alltags mitnehmen.

Woran Eltern gute Angebote erkennen

Die Qualität von Jugendangeboten unterscheidet sich deutlich. Nicht die Größe eines Studios entscheidet, sondern die Betreuung und die Frage, ob das Training tatsächlich auf Jugendliche abgestimmt ist.

Eltern sollten darauf achten, ob Trainerinnen und Trainer während des Trainings ansprechbar sind, ob Jugendliche eine altersgerechte Einweisung erhalten und ob Übungen regelmäßig kontrolliert werden. Wichtig sind außerdem transparente Regeln für Belastungssteigerung, Geräte, Trainingsflächen und den Umgang mit Schmerzen.

VITALutions setzt mit VITATeens auf ein gesundheitsorientiertes, pädagogisch sinnvolles Trainingsumfeld. Entscheidend ist nicht, wie schwer jemand trainiert, sondern ob Jugendliche sicherer werden, Bewegungen verstehen und Freude daran entwickeln, langfristig aktiv zu sein.

Quellen

World Health Organization. (2020). WHO guidelines on physical activity and sedentary behaviour. World Health Organization. Empfehlungen für Kinder und Jugendliche von 5 bis 17 Jahren: durchschnittlich mindestens 60 Minuten moderate bis intensive körperliche Aktivität pro Tag sowie muskel- und knochenstärkende Aktivitäten an mindestens drei Tagen pro Woche. WHO-Leitlinie.who+2

Faigenbaum, A. D., & Myer, G. D. (2010). Resistance training among young athletes: Safety, efficacy and injury prevention effects. British Journal of Sports Medicine, 44(1), 56–63. https://doi.org/10.1136/bjsm.2009.068098.pmc.ncbi.nlm.nih+1

Lesinski, M., Prieske, O., & Granacher, U. (2020). Effects of resistance training on physical fitness in healthy children and adolescents: An umbrella review. Sports Medicine, 50, 1901–1928. https://doi.org/10.1007/s40279-020-01317-5.pmc.ncbi.nlm.nih+1

Zwolski, C., Quatman-Yates, C., & Paterno, M. V. (2017). Resistance training in youth: Laying the foundation for injury prevention and physical literacy. Sports Health, 9(5), 436–443. https://doi.org/10.1177/1941738117704153.pmc.ncbi.nlm.nih+1

Lauersen, J. B., Andersen, T. E., & Andersen, L. B. (2018). Strength training as superior, dose-dependent and safe prevention of acute and overuse sports injuries: A systematic review, qualitative analysis and meta-analysis. British Journal of Sports Medicine, 52(24), 1557–1563. https://doi.org/10.1136/bjsports-2018-099078.pubmed.ncbi.nlm.nih

Bergeron, M. F., Mountjoy, M., Armstrong, N., et al. (2015). International Olympic Committee consensus statement on youth athletic development. British Journal of Sports Medicine, 49(13), 843–851. https://doi.org/10.1136/bjsports-2015-094962.pmc.ncbi.nlm.nih+1

GKV-Spitzenverband. (2025). Leitfaden Prävention: Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Absatz 2 SGB V zur Umsetzung der §§ 20, 20a und 20b SGB V.

Zentrale Prüfstelle Prävention. (2025). FAQ für Anbieterinnen und Anbieter, Institutionen und Verbände.

Hinweis zur medizinischen Einordnung

VITATeens ersetzt keine ärztliche Diagnostik, Behandlung oder Therapie. Bei akuten Schmerzen, Verletzungen, bekannten Erkrankungen, erheblichen Bewegungseinschränkungen oder besonderen gesundheitlichen Fragestellungen sollte vor Trainingsbeginn beziehungsweise zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Fit und Gesund mit Präventionskursen nach §20

Unsere zertifizierten Präventionskurse nach §20 des Sozialgesetzbuches V bieten Ihnen die perfekte Möglichkeit, Ihre Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen. Mit unseren Kursen in den Bereichen BewegungErnährung & Stressbewältigung können Sie langfristig gesunde Lebensgewohnheiten entwickeln und Ihre Lebensqualität verbessern.

Was geschieht wenn ich krank werde oder keine Zeit habe, an allen Kursterminen teilzunehmen?2025-03-18T17:14:56+01:00

Für eine Erstattung müssen Sie an mindestens 7 von 8 Terminen teilnehmen.

Wie rechne ich mit der Krankenkasse ab?2025-03-18T17:15:27+01:00

Unser Kurskonzept ist als Ganzkörper-Zirkeltraining von der Zentralen Prüfstelle für Prävention nach §20 zugelassen. Sie können auf der Website Ihrer Krankenkasse direkt nach dem Anbieter VITALutions suchen und den entsprechenden Kurs suchen. Ist dieser bei Ihrer Krankenkasse gelistet (bei allen gesetzlichen Krankenkassen ist dies der Fall), können Sie eine Kostenerstattung erwarten. Die Höhe der Erstattung legt die Krankenkasse fest.
Nach Abschluss des Kurses erhalten Sie von uns eine Teilnahmebestätigung mit der Kursnummer nach ZPP. Diese senden Sie per Mail oder Post an Ihre Krankenkasse mit der Bitte um Erstattung.

Wie läuft die Anmeldung bei Präventionskursen?2025-03-18T17:15:36+01:00

Senden Sie uns eine eMail, benutzen Sie das Anmeldeformular oder kontaktieren Sie uns per Telefon oder WhatsApp und nennen Sie uns Ihren gewünschten Starttermin. Sie bekommen eine eMail zur Bestätigung von uns und zahlen per Rechnung oder Lastschrift die Kursgebühr.

DAFÜR STEHEN WIR

  • Persönliche und individuelle Beratung und Anleitung

  • Langjährige, qualifizierte Expertise in den Bereichen Training, Ernährung und Gesundheit

  • Individual / Personal – Training oder Training in Kleingruppen

  • Ansprechendes, modernes Studio in zentraler Lage (Nähe Ravensberger Spinnerei,Bielefeld)

  • Exklusives Training in privatem Ambiente

  • Hochwertige, moderne Ausstattung

  • Helle und freundliche Atmosphäre

Unsere Angebote

Personal Training

ab 39,90€ / Training

Kleingruppentraining

bis max. 8 Personen

ab 9,90 €/ Woche

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